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Archivo del 11 / 2010

Windenergie in Mexiko - Sauberer Strom, unsaubere Praktiken

Die Stromerzeugung aus Windenergie boomt. Weltweit. In den letzten sechs Jahren hat sich die auf dem Globus installierte Leistung fast verdreifacht. Auch wenn immer noch 90 Prozent des weltweit aus Windenergie produzierten Stroms aus der EU, den USA, aus China und aus Indien stammt: Andere Weltregionen holen auf, auch Lateinamerika. Vor allem in Mexiko, dem Gastgeberland der diesjährigen Weltklimakonferenz im karibischen Badeort Cancun, schießt seit drei Jahren ein Windpark nach dem nächsten aus dem Boden. Doch so sauber wie das Image der Windenergie läuft das Geschäft auf der Landenge zwischen Golf und Pazifik nicht.

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Interview mit Ingrid Spiller

Ingrid Spiller ist Leiterin des Regionalbüros Mittelamerika/Mexiko/Karibik der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Stiftung ist als einzige der in Mexiko vertretenen parteinahen Stiftungen auf der Klimakonferenz in Cancun mit eigenen Aktivitäten massiv präsent und begleitet mexikanische Klimapolitik seit langer Zeit.

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onda-info 246

Menschenrechte: Argentinien: Gesetz zur Homo-Ehe/ Bolivien: Wasser-Reprivatisierung/ Bolivien: Arbeitsverhältnisse im informellen Sektor.

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Das Megaprojekt Supervía Poniente und die Zerstörung des Viertels La Malinche

"La Malinche" heißt das Viertel in Mexikostadt, durch das die Regierung einen Tunnel bauen will. Dessen Bewohner_innen erhielten im April dieses Jahres Enteignungsbescheide. Infolge des Drucks, den die Regierung von Mexikostadt unter Marcel Ebrards auf sie ausübt, ist der Großteil der Bewohner_innen bereits umgezogen.

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Argentiniens Kampf um die Wahrheit

Daniel Rafecas (Foto: Gaby Küppers)Es war die dunkelste Zeit der neueren Geschichte Argentiniens: 30.000 Menschen starben oder verschwanden in der Militärdiktatur zwischen 1976 und 1983. Seither kämpfen Angehörige und Menschenrechtsgruppen für die Aufklärung der Verbrechen. Erste Prozesse wurden schon in den Achtziger Jahren geführt, doch dann sorgten Amnestie-Gesetze dafür, dass die Mörder zunächst straflos blieben. Seit das Oberste Gericht diese Vorgaben 2005 außer Kraft setzte, ist der Weg wieder frei: die Täter können zur Verantwortung gezogen werden.

Gegen rund 1000 Militärs, Polizist_innen und Zivilist_innenen laufen derzeit Verfahren, etwa 80 Menschen wurden verurteilt. Trotz aller Schwierigkeiten hat Argentinien bewiesen: die juristische Aufarbeitung solcher Menschenrechtsverbrechen ist möglich. Damit ist das Land ein Beispiel, das Schule machen könnte. Denn in Brasilien, Uruguay, Chile, Bolivien, Peru, Guatemala und anderen Staaten sind die Verantwortlichen für Folter, Mord und Verschleppung bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen worden.

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Red Juvenil - Würdiges Leben statt Militarismus

Ende September 2010 waren vier Frauen des antimilitaristischen Jugend-Kulturnetzwerkes „Red Juvenil“ in Europa zu Gast. Das Red Juvenil kommt aus der kolumbianischen Großstadt Medellín. Die vier Frauen präsentierten das extra für die Tour konzipierte Tanztheaterstück „Huitaca:Voces del Socavón“. Die präkolumbianische Göttin Huitaka forderte die männlichen Götter heraus und widersetzte sich dem Patriarchat.

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Schafft fairer Handel das Menschenrecht auf gute Arbeit und angemessene Entlohnung?

Die Umsetzung sozialer Menschenrechte gestaltet sich in den Ländern schwierig, in denen ein erheblicher Teil der Bevölkerung im informellen Sektor arbeitet. Hier gibt es keine etablierten Arbeitsverhältnisse und viele müssen ein Geschäft ›erfinden‹ mit dem sie versuchen sich über Wasser zu halten. Ein Recht auf Einkommen ist hier unbekannt

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Menschenrecht auf Wasser: Kommunalisierung der Wasserversorgung in Cochabamba gescheitert?

In Bolivien erlangte die Stadt Cochabamba vor zehn Jahren Berühmtheit. Die Bewohner_innen wehrten sich damals erfolgreich gegen die Privatisierung des lokalen Wasserversorgungsunternehmens. Die Bewohner_innen der armen Stadtteile im Süden der drittgrößten Stadt Boliviens waren bei den Protesten an vorderster Front mit dabei. Heute, zehn Jahre danach, ist das Wasserunternehmen in öffentlicher Hand.

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onda-info 245

Das Radio der Zukunft: Offenes Spektrum - oder vom Menschenrecht auf Kommunikation | Kriminalisiert - das Recht auf den eigenen Körper? (Teil 2 Nicaragua) .

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