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Archivo del 7 / 2008

ondainfo 189 - Bolivien Spezial

Am Sonntag, den 10. August stellt sich Evo Morales dem Bürgervotum. Dann entscheidet sich, ob die Politik des ersten indigenen Präsidenten Boliviens weiterhin von einer Mehrheit der BürgerInnen getragen wird. Angetreten ist der Aymara vor gut zwei Jahren mit dem Versprechen, Bolivien einem grundsätzlichen Wandel zu unterziehen. Dieser sieht die Berücksichtigung der indigenen Bevölkerungsschichten vor, die bisher nur wenig Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hatten. Die große Mehrheit der Indígenas lebt im Hochland. Hier hat Evo Morales auch die meiste Unterstützung. Gleichzeitig stehen auch die Präfekten aller neun Departements des südamerikanischen Landes auf dem Prüfstand. Morales hofft mit dem Referendum Klarheit in die verfahrene Situation des Landes zu bringen. Seit seinem Amtsantritt versucht die Opposition den indigenen Präsidenten mit allen Mitteln auszubremsen. Insbesondere im Tiefland-Departement Santa Cruz macht sie ihm mit Autonomieforderungen zu schaffen.

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„El Trono“ - Theater der Straße, El Alto, Bolivien

Unsere Jagd nach deutschen Freiwillies in Lateinamerika führt uns diesmal nach Bolivien. Brezi und Helmar arbeiten dort als Voluntarios im Compa, einem Theater und Kunstzentrum für Kinder und Jugendliche in El Alto, dem Häusermeer am Rande der Hauptstadt La Paz, 4000 Meter über dem Meeresspiegel...

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Proyecto Payasos - Spielerische AIDS-Prävention im Hochland Guatemalas

Gerade ist in Mexico die 17. Welt-Aids-Konferenz zu Ende gegangen, die erste Aids-Konferenz in Lateinamerika. Und das obwohl Aids in lateianerika ein ebenso dringliches, wie tabuisiertes Thema ist. Gerade ohnehin benachteiligte oder diskriminierte Menschen sind AIDS fast schutzlos ausgeliefert: Indígenas, Arme und Marginalisierte, Hausfrauen. Der Machismo, die Untätigkeit vieler Regierungen und die katholische Kirche sind dafür verantwortlich, dass sich AIDS längst aus den klassischen Risikogruppen heraus bewegt hat. Eine der Hauptrisikogruppen sind heute Ehefrauen, die von ihren Männern angesteckt werden. Dagegen hilft nur Prävention und da der Staat hier weitgehend untätig bleibt, dürfen NGO's ran. Manchmal sind es kleine Initiativen, die mit kleinem Budget und viel – auch ehrenamtlichen - Engagement aufklären und helfen.

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Ondainfo 188

Hallo aus Berlin, wir befinden uns 12 Ausgaben oder 24 Wochen vor dem großen Jubiläum, hier ist die 188. Ausgabe Eures Ondainfo! Es ist Sommer, viele Ondistas schwirren irgendwo in der Republik herum, unser OndaKoordinator ist zu den RaDialogen nach Zürich entfleucht und so gibt es heute ein inhaltlich leicht abgespecktes Info.

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Begleitung bedrohter Menschenrechtsaktivisten - Die Peace Brigades International

Der kolumbianische Menschenrechtsanwalt Fernando Valencia untersucht die Spuren eines Massakers an einer Bauernfamilie. Die Suche nach den Leichen ist für ihn eine Routinearbeit. Doch nicht jeder in Kolumbien dankt Fernando für seine Arbeit: Rechte Paramilitärs, Hauptverantwortliche für Massaker und Vertreibungen in Kolumbien, würden ihn am Liebsten ebenfalls aus dem Weg räumen. Bewegen kann sich Fernando in dieser Gegend nur, weil er von unbewaffneten Freiwilligen begleitet wird.

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ondainfo 187

Bericht über El Teje - Südamerikas erste Travesti-Zeitschrift.

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