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Archivo del 5 / 2006

ondainfo 132

Hallo, Bienvenidos, Welcome zum inzwischen 132. Ondainfo. In Wien trafen sich Anfang Mai die Staats- und Regierungschefs der EU, Lateinamerikas und der Karibik. Zeitgleich organisierten die sozialen Bewegungen beider Kontinente einen Alternativgipfel, der selbst nach Einschätzung einiger bürgerlicher Zeitungen interessanter war als sein offizielles Pendant. Auch Onda und Radio Matraca waren in Wien, zusammen mit freien Radio-Kolleginnen und Kollegen aus Österreich, den Niederlanden, Spanien, Katalonien, Kroatien und Lateinamerika. Viele Beiträge rund um Wien könnt Ihr auf unserer Homepage oder auf der gemeinsamen Seite aller Radioprojekte in Wien anhören: www.radioforum.fm. In diesem Onda Info hört Ihr einen Rückblick, der sich vor allem mit dem Alternativgipfel beschäftigt. In einem zweiten Beitrag schauen wir noch einmal nach Mexiko, auf die brutalen Polizeiübergriffe in San Salvador Atenco. Ihr hört einen Bericht von einem unserer Ondistas, der die Ereignisse hautnah mitbekam. Zum Schluss schauen wir nach Kolumbien, in das Land Lateinamerikas mit der größten Zahl an Menschenrechtsverbrechen. Dort steht Alvaro Uribe Velez zur Wiederwahl als Präsident. Schaut man sich seine Amtszeit an, dürfte im Falle seines Wahlsieges auch in den nächsten vier Jahren kein Weg aus dem mittlerweile 50 Jahre andauernden Bürgerkrieg gefunden werden.

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1. Livesendung vom Radioforum am 10. Mai 2006

Zum Auftakt des Gegengipfels Enlazando Alternativas beleuchtet Onda zunächst die Beziehungen zwischen der EU und Lateinamerika. Dazu gibt’s ein Interview mit Thomas Fritz von der Berliner Arbeitsgemeinschaft für Umwelt und Entwicklung, Blue 21. Weitere Informationen zum Thema gibt Claudia Zilla von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

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Ananas aus Costa Rica

Wenn sich vom 11. bis 13. Mai in Wien die Regierungschefs Lateinamerikas und der Karibik mit ihren EU-Amtskollegen treffen, dann wollen Vertreter von Nichtregierungsorganisationen die öffentliche Aufmerksamkeit nutzen und ihre anderen Konzepte auf einem alternativen Gipfeltreffen diskutieren (Das wiederum findet laut Angela Isphording am 10.-12.5. statt, anm. v. ehr). Die Bewohner des kleinen Karibikdorfes Guacimo im mittelamerikanischen Costa Rica haben Spenden gesammelt, damit einer aus ihrer Mitte nach Europa reisen kann. Erstmals soll dort auf internationalem Parkett ihre Kampagne gegen die Ausweitung der Ananasplantagen vorgestellt werden. Torge Löding ist nach Guacimo gefahren und hat sich über den Ananasanbau informiert.

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Monseñor Alvaro Ramazzini, Obispo de San Marcos, Guatemala

Monseñor Alvaro Ramazzini, Obispo de San Marcos, Guatemala critica en su discurso durante la cumbre "Enlazando Alternativas" en Vienna el capitalismo y el neoliberalismo desde la perspectiva de la doctrina social y la teología de la liberación de la iglésia católica. Condena una justicia en un supuesto "estado de derecho" que solo protege la propiedad privada, pero no los derechos civiles y sociales de cada ser humano. Ramazzini trabaja desde 17 años en San Marcos, una región en el occidente de Guatemala, en la frontera con Chiapas. Ayudó en la organisación de los campesinos e indígenas en la región, luchando contra las condiciones laborales, la mineria de oro y los tratados de libre comercio como el CAFTA y para una reforma agraria integral en Guatemala.

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Interview Ana Esther Cecena (Teil 3 Militarisierung in Lateinamerika II)

Ana Esther Cecena ist Wirtschaftswissenschaftlerin und arbeitet am Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der nationalen Universität UNAM in Mexiko-Stadt. Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift „Chiapas“, die mit Hintergrundberichten über die politische und kulturelle Situation im südmexikanischen Chiapas berichtet. Das Interview wurde telefonisch im Mai 2006 geführt und wird in sieben Teilen ins Netz gestellt.

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Interview Ana Esther Cecena (Teil 4 Wasserprivatisierung in Lateinamerika)

Ana Esther Cecena ist Wirtschaftswissenschaftlerin und arbeitet am Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der nationalen Universität UNAM in Mexiko-Stadt. Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift „Chiapas“, die mit Hintergrundberichten über die politische und kulturelle Situation im südmexikanischen Chiapas berichtet. Das Interview wurde telefonisch im Mai 2006 geführt und wird in acht Teilen ins Netz gestellt.

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Interview Ana Esther Cecena (Teil 6 Wasserprivatisierung in Lateinamerika II)

Ana Esther Cecena ist Wirtschaftswissenschaftlerin und arbeitet am Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der nationalen Universität UNAM in Mexiko-Stadt. Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift „Chiapas“, die mit Hintergrundberichten über die politische und kulturelle Situation im südmexikanischen Chiapas berichtet. Das Interview wurde telefonisch im Mai 2006 geführt und wird in sieben Teilen ins Netz gestellt.

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Wien Berichterstattung: Wasserprivatisierung und Militarisierung in Lateinamerika

Mitschnitt unserer Livesendung! Aufnahme leicht übersteuert!

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Interview Ana Esther Cecena (Teil 2: Militarisierung Lateinamerikas)

Ana Esther Cecena ist Wirtschaftswissenschaftlerin und arbeitet am Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der nationalen Universität UNAM in Mexiko-Stadt. Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift „Chiapas“, die mit Hintergrundberichten über die politische und kulturelle Situation im südmexikanischen Chiapas berichtet. Das Interview wurde telefonisch im Mai 2006 geführt und wird in acht Teilen ins Netz gestellt.

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Interview Ana Esther Cecena (Teil 7: Sinn vonTribunalen)

Ana Esther Cecena ist Wirtschaftswissenschaftlerin und arbeitet am Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der nationalen Universität UNAM in Mexiko-Stadt. Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift „Chiapas“, die mit Hintergrundberichten über die politische und kulturelle Situation im südmexikanischen Chiapas berichtet. Das Interview wurde telefonisch im Mai 2006 geführt und wird in acht Teilen ins Netz gestellt.

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Interview Ana Esther Cecena (Teil 8: Alternativgipfel)

Ana Esther Cecena ist Wirtschaftswissenschaftlerin und arbeitet am Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der nationalen Universität UNAM in Mexiko-Stadt. Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift „Chiapas“, die mit Hintergrundberichten über die politische und kulturelle Situation im südmexikanischen Chiapas berichtet. Das Interview wurde telefonisch im Mai 2006 geführt und wird in acht Teilen ins Netz gestellt.

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Interview mit Basisgewerkschafterinnen aus den Blumenplantagen Kolumbiens

Beitrag produziert im Rahmen des Foros de Radios auf dem Alternativgipfel Enlazando Alternativas in Wien (10.-13.05.)

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Wien-Berichterstattung: Die Rekolonialisierung Lateinamerika - Die unfeinen Methoden spanischer transnationaler Unternehmen

Wenn es um die Aktivitäten transnationaler Unternehmen in Lateinamerika geht, wurden in der Vergangenheit zumeist US-Konzerne schwerer Menschenrechtsverletzungen und Umweltsünden angeklagt. Dass auch europäische Konzerne keineswegs zimperlich sind und dass sie von europäischen Regierungen dabei massiv unterstützt werden, offenbarte vergangene Woche ein Tribunal, das im Rahmen des Alternativengipfels "Enlazando Alternativas" in Wien abgehalten wurde. Zu Wort kommen der Antirepsol-Aktivist und Buchautor Marc Galvada, der Journalist Javier Solé und der Globalisierungsexperte David Llistar, alle aus Barcelona.

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Wien-Berichterstattung: Annäherung zwischen EU und Lateinamerika stottert

Zum vierten Mal fand am zwölften Mai in Wien das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union und der Staaten Lateinamerikas und der Karibik statt. Die EU bemüht sich, ihren Einfluss zwischen Mexiko und Argentinien gegen Nordamerika und China zu verteidigen und auszubauen. Doch eine Annäherung der beiden Kontinente sieht Thomas Fritz, Handelsexperte der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung – Blue 21 auch für dieses Jahr nicht.

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ondainfo 131

Onda fährt nach Wien! Jawohl, auch wir sind dabei, wenn in dieser Woche die Mächtigen der nördlichen und südlichen Hemisphäre beim EU-Lateinamerika-Gipfel in Wien ihr Stelldichein geben werden. Dazu mehr in unseren nächsten Sendungen. Doch nun seid herzlich willkommen zum neuen Onda-Info, das Euch über aktuelle Ereignisse und Trends aus Lateinamerika informieren möchte. Ganz aktuell sind leider die Ereignisse in der mexikanischen Stadt Atenco: Hunderte von Verhafteten, schwerste Misshandlungen und Vergewaltigungen und mindestens ein Todesopfer. Um Gelände für einen Wal-Mart zu räumen, machte die mexikanische Polizei kurzen Prozess mit Strassenhändlern und ihren Sympathisanten. Unsere Korrespondenten in Mexiko haben dazu einen Beitrag geschickt. Am 1. Mai demonstrierten hunderttausende Migranten auf den Strassen von US-amerikanischen Großstädten und zelebrierten ihren „Day without Immigrants“. Auch über diese Bewegung und das neue Selbstbewusstsein der Migranten werdet Ihr ausführlich informiert. Und schließlich machen wir Euch mit Idea Vilariño bekannt, der großen alten Dame der uruguayischen Poesie, die hierzulande noch ein unbeschriebenes Blatt ist. Wir hoffen, dass sich das schnell ändern wird. Viel Spass und ein kurzweiliges Vergnügen wünschen Euch Eure Ondistas.

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Interview Ana Esther Cecena (Teil 1 Ressourcen in Lateinamerika)

Ana Esther Cecena ist Wirtschaftswissenschaftlerin und arbeitet am Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der nationalen Universität UNAM in Mexiko-Stadt. Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift „Chiapas“, die mit Hintergrundberichten über die politische und kulturelle Situation im südmexikanischen Chiapas berichtet. Das Interview wurde telefonisch im Mai 2006 geführt und wird in acht Teilen ins Netz gestellt.

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