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Archivo del 2 / 2004

Aufstand in Haiti

Interview mit dem freien Journalisten Hans Ulrich Dillmann über die aktuelle Situation auf Haiti. Hans Ulrich Dillmann lebt in der Dominikanischen Republik und besuchte Mitte Februar Haiti. Das Interview wurde am 23. Februar 2004 geführt und handelt von der Opposition, den Rebellen, der Rolle des Präsidenten Aristide und den internationalen Reaktionen auf die Ereignisse in dem Inselstaat.

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ondainfo 77

Wir berichten heute über einen früheren Präsidenten Guatemalas, der ins Nachbarland Mexiko flüchtete und über die Proteste gegen Privatisierungen in Peru. Ausführlich behandeln wir die Sorgen von Kleinaktionären und Finanzjongleuren um das Geld, dass sie in Argentinien angelegt haben. Dort weigert sich Präsident Nestor Kirchner, die Schulden zurück zu zahlen. Und schliesslich ehren wir Augusto Sandino, der vor 70 Jahren in Nicaragua ermordet wurde.

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Tlalnepantla- ein Dorf im Exil

Tlalnepantla, ein kleines Dorf im Süden von Mexiko-Stadt. Noch immer warten 2500 Bewohner und Bewohnerinnen darauf, wieder in ihre Gemeinde zurückkehren zu können. Nach einem brutalen Polizeieinsatz, der ein Todesopfer kostete, sind sie Anfang Januar in Nachbardörfer geflüchtet. Seither ist die 5000-Seelen-Gemeinde ein Geisterdorf, besetzt von der Polizei. Der Gouverneur des mexikanischen Bundesstaates Morelos hatte den Einsatz befohlen, nachdem Bürger von Tlalnepantla das Rathaus besetzt und die Gemeinde für autonom erklärt hatten. Hinter den Auseinandersetzungen steckt ein Konflikt, der in zahlreichen ländlichen Gemeinden Mexikos den Alltag bestimmt: Indigene und andere Campesinos arrangieren sich nicht mehr mit der allgegenwärtigen Macht der ehemaligen Staatspartei PRI und organisieren sich jenseits von Parteien und staatlichen Institutionen. Und nicht nur in Tlalnepantla fällt die Antwort der alten Mächte so eindeutig aus.

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ondainfo 76

Heute berichten wir über den möglichen Gerichtsprozess gegen den ehemaligen Präsidenten von Bolivien Sánchez de Lozada, über Morde im Zusammenhang mit der Verfolgung der Sklavenarbeit in Brasilien und über autonome Dörfer in Mexiko, denen der mexikanische Staat den Garaus machen möchte. Schwerpunkte des heutigen Ondainfo sind die ALCA-Verhandlungen in Puebla und das Attentat gegen den CONAIE Präsidenten Leonidas Iza in Ecuador.

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Außerordentliches Treffen der OAS-Staaten in Mexiko

Das mexikanische Monterrey rückte am 12. und 13. Januar mal wieder ins internationale Rampenlicht. Es trafen sich dort die 34 Staatsoberhäupter der Organisation Amerikanischer Staaten kurz OAS zu einem außerordentlichen Gipfeltreffen. Neben dem Gipfeltreffen versammelten sich auf dem klassischen Parallelforum Unternehmer und Manager des gesamtamerikanischen Kontinents. Vor den Türen der beiden großen Treffen protestierten Organisationen und Gruppierungen gegen die Wirtschaftspläne der Staatschefs und der Unternehmer. Die Organisatoren des Gipfeltreffens boten den NGOs eine beschränkte Teilnahme an, doch die Hauptverhandlungen fanden hinter verschlossenen Türen statt. Kuba war wie immer nicht eingeladen.

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Pecado e nao usar -die einzige Sünde ist, das Kondom nicht zu benützen

Alle Jahre wieder deklariert die katholische Kirche, dass der Gebrauch des Kondoms eine Sünde sei und AIDS nur durch Treue und Abstinenz bekämpft werden könne. Und alle Jahre wieder steigen dagegen Betroffene, NGOs, Wissenschaftler und andere Personen des öffentlichen Lebens auf die Barrikaden.

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